[Gastartikel] Working!! Auch Arbeit kann Spaß machen!

Ein Gastartikel von Scatlight

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Was tut man nach einem anstrengendem Arbeitstag? Wie wäre es mit noch mehr Arbeit!! ehh Working!! Passender kann ein Titel sicher nicht gewählt werden.
Nicht nur anhand des Settings (Das Familien Restaurant Wagnaria) sondern auch in der Handlung spiegelt sich der Titel des Anime wieder. Es ist viel zu tun!

Wie zuvor erwähnt spielt die Handlung überwiegend im Restaurant Wagnaria in dem alle wichtigen Charaktere Arbeiten. Als es einen kleinen Personalmangel gab schickte die Managerin Kyouko die kleine und immer gut gelaunte Taneshima los um jemanden ran zu schaffen, da Sie selbst viel zu Faul dafür ist und das Wort Arbeit nicht in Ihrem Vokabular vorkommt. Nach einer recht erfolglosen Suche klammert Sich die tapfere Taneshima an unseren Protagonisten Katana…. Takanashi Souta!
Die Anfrage ob er im Wagnaria Arbeiten möchte kann er nicht abschlagen. Denn eines muss man über unsere Hauptfigur wissen: Er ist ein Microphiler. Bei kleinen und süßen Dingen schmilzt er sofort dahin und alles andere interessiert Ihn wenig. Ältere Frauen die er auch als „Alte Hexen“ bezeichnet kann er z.B. eher weniger leiden. Kleine Kinder sind eher sein Ding. Aber er ist nicht Pervers! Wirklich nicht! Jetzt nichts falsches über Ihn denken. Das höchste der Gefühle ist dementsprechend ein Wasserfloh… schließlich sind diese so winzig! Seine komische Neigung hat er seiner Familie zu verdanken, den als Kind sah er selbst ziemlich süß aus. Auch hat er Taneshima aufgrund Ihrer Erscheinung für eine Grundschülerin gehalten und Ihr kindliches Auftreten und super süße Art waren mehr als genug um Takanashi davon zu überzeugen im Wagnaria anzufangen.

Im Restaurant trifft unser Held dann auch auf seine Kollegen. Dabei merkt er schnell das alle nicht ganz Normal sind. Eine Managerin (Ehemalige Kriminelle) die den Vorrat weg isst und dabei Unterstützung durch die Schichtleiterin bekommt, die diese sogar versorgt und komischerweise immer ein Katana mit sich herum trägt. Die schon erwähnte winzige Taneshima. Der geheimnisvolle Souma der über alles und jeden Bescheid weiß (Woher hat er nur all die Bilder und Informationen?). Der Koch Satou der gerne mal Taneshima ärgert und eigentlich sogar der normalste und erwachsenste in dieser Serie ist. Die unnütze Yamada welche auch eine Expertin in Schadensfällen ist. Der Geschäftsführer Otoo-san der ständig unterwegs ist um seine Orientierungslose Frau zu finden. Bei all den interessanten Personen passt unser Protagonist mit seiner Microphilie doch super gut rein.

Besonders aber sticht Mahiru Inami heraus, da Sie an einer Männerphobie leidet und jeden Kerl, der Ihr zu nahe kommt einen kräftigen Schlag verpasst. Dadruch ist Inami auch in Ihrer Tätigkeit eingeschränkt, da Sie nur Frauen bedienen kann. Ihre Kampfkraft beträgt über 9000!! Auch das Wagnaria musste schon einiges an Schäden einstecken.

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Der arme Takanashi muss eine Menge einstecken.

Bei der Beziehung zwischen Takanashi und Inami greift auch wieder der Titel. Um Inamis Phobie in den Griff zu bekommen wird diese kurzerhand durch die Managerin in Takanashis Obhut gelegt. So entwickelt sich eine Art Nebenstrang der sich um die Arbeit an dieser Phobie taumelt und manchmal auch in den Vordergrund gestellt wird. Sorgt jedenfalls für einige witzige Momente. Bei Inami kriegt sogar der coole Satou Todesangst, auch wenn er es nicht zeigt. Zudem erhöt sich durch diese Beziehung der Romance Faktor in diesem Anime. Ihre Faustschläge sind zwar tödlich aber bei Takanashi sicher auch mit viel Liebe gefüllt. Man kann also schon erahnen, dass den beiden bei diesem erheblichen Problem noch eine menge Arbeit bevorsteht.

Ach und beinahe vergessen hätte ich noch Maya Matsumoto, die „Normale“! Schade ,dass man im Anime so wenig von Ihr sieht. Hinzu kommen noch ein paar unwichtigere Nebencharaktere.

Neben den vielen Schlägen gibt es in Working!! Viel zu lachen. Vor allem durch Taneshimas kleine Körpergröße und Ihre Komplexe deswegen und sich nichts mehr wünscht als zu wachsen. Während Takanashi Sie für immer lieber so klein haben möchte. Für Ihn bleibt die 1 Jahr ältere Taneshima das kleine süße Grundschulkind und so behandelt er sie öfters auch.
Auch ist es immer wieder amüsant mit anzusehen wie der große Satou, der auch wirklich der größte in dieser Serie ist das kleine Ding immer zu ärgert. Waren bisher auch meine persönlichen Lieblingsmomente im Anime.

Die tapfere Taneshima kann das zum Glück alles ertragen.

Die tapfere Taneshima kann das zum Glück alles ertragen.

Ein einziger großer Kritikpunkt für mich ist die Schichtleiterin Yachiyo und Ihre Obsession mit der Managerin Kyouko. Ständig schwärmt Sie nur von Ihr und ist ansonsten im gesamten Anime keine rede Wert und auch recht nutzlos in anderen Situationen. Diese Figur hätte man ruhig streichen können. Nach einer weile fand ich sie etwas nervtötend. Kyouko-san hier.. Kyouko-san da.. Lieber hätte ich wirklich gerne mehr von Maya gesehen und weniger Yachiyo. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und vielleicht finden andere Sie weniger lästig.

Alles in einem ist Working!! Ein unterhaltsamer Anime mit kleinen schwächen. Kein muss aber nett anzusehen und sicher mal einen Blick Wert. Wer auf Comedy steht wird mit diesem Anime sicher ganz glücklich. Für zwischendurch ist dieser auch gut geeignet da keine großartige Story drin steckt. Es ist eben einfach ein Restaurant mit liebevollen Angestellten und einer Grundschülerin.

Vielen Dank an Scatlight, für diesen Gastartikel. Falls ihr auch ein Thema habt, über das ihr sprechen möchtet, schreibt mich einfach auf Facebook an oder hinterlasst einen Kommentar hier auf dem Blog.

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